Die Familie Eisenberger in München
Burghausen · Bad Tölz · München · Forstenried — vier Stationen, fünf Generationen.
Der erste in den Familienquellen sicher fassbare Vorfahre, Sebastian Eisenberger, wurde um 1740 in Burghausen an der Salzach geboren und wirkte dort als Postinspektor.
In der zweiten Generation übte sein Sohn Joseph Stanislaus Eisenberger (1795–1869) in Burghausen den klassischen altbayerischen Doppelberuf des Bierwirts und Gütlers aus. Mit dessen jüngstem Sohn, Maximilian Eisenberger (1829–1887), gelang der Familie der Aufstieg in das gebildete katholische Bürgertum: Maximilian ging nach München und machte dort Karriere als Historiker und Jurist. Er wurde königlich-bayerischer Notar in Bad Tölz. An ihn erinnert noch heute die Eisenberger Straße in Bad Tölz.
Aus seiner Ehe mit der Münchener Hoffischerstochter Magdalena Kuffer gingen sieben Kinder hervor; vier Söhne erreichten das Erwachsenenalter und ergriffen alle akademische Berufe – Mediziner, Bankdirektor, Rechtsanwalt und Apotheker. Drei der vier Söhne heirateten zwei Schwestern aus der Münchener Familie Scotzniovsky-Höllriegel; mit dieser Doppelverbindung kam das altbürgerliche Bauwerk Müllerstraße 46 a in Familienbesitz und wurde über vier Generationen hinweg zur zentralen Münchener Adresse der Eisenberger.
Die Familienchronik versammelt diese und weitere Geschichten – von der Postkutsche in Burghausen und der Notariatsstube in Bad Tölz über die Marien-Apotheke in Stadtamhof bis hinaus nach Java, von wo eine Schwiegertochter nach München kam. Die nachfolgenden Seiten stellen die wichtigsten Mitglieder der ersten drei Generationen sowie die wichtigsten Orte und angrenzenden Familien vor.
Personenverzeichnis