Bad Tölz

Notariatssitz und Familiensitz der Eisenberger 1859–1903

Bad Tölz, am Eingang in die oberbayerischen Voralpen gelegen, war seit dem Spätmittelalter Marktflecken und seit dem 19. Jahrhundert von Salinen und beginnendem Kurtourismus geprägt. Im Jahr 1859 trat Maximilian Eisenberger hier seine erste planmäßige Stellung als Assessor am Königlichen Landgericht Bad Tölz an. 1862 übernahm er das Notariat – ein Vertrauensamt, das er fünfundzwanzig Jahre bis zu seinem Tod 1887 ausübte.

Im Eisenberger-Haus an der heutigen Eisenberger Straße – am südlichen Ende der historischen Marktstraße – wurden zwischen 1860 und 1870 alle sieben Kinder Maximilians und Magdalenas geboren. Drei davon starben im Kindbett, vier Söhne überlebten und ergriffen alle akademische Berufe. Bad Tölz blieb Familiensitz bis zum Tod der Witwe Magdalena Eisenberger im Jahr 1903.

Die Eisenberger Straße in Bad Tölz trägt den Namen des Notars bis heute – einer der wenigen oberbayerischen Straßennamen, die einem lokalen Notar gewidmet sind.

Eisenberger-Haus in Bad Tölz

Eisenberger-Haus
in Bad Tölz

Familiengrab

Im Familiengrab Eisenberger auf dem alten Friedhof von Bad Tölz versammeln sich Maximilian Eisenberger (1829–1887), Magdalena Eisenberger geb. Kuffer (1829–1903) sowie die drei früh verstorbenen Geschwister: